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Schulpatron am Eingang

„Die Grenzen meiner Sprache
sind die Grenzen meiner Welt.“
(Ludwig Wittgenstein, der übrigens, bevor er sich der Philosophie zuwandte, ein Abschlussdiplom als Ingenieur erwarb und in Manchester ein Patent auf die Verbesserung von Flugzeugpropellern erhielt)

Warum ist unsere Schule ein sprachliches Gymnasium, also ein Gymnasium mit humanistischem und neusprachlichem Zweig?

Die Antwort ist vielschichtig. Die Tradition eines nunmehr 125 Jahre alten Gymnasiums ist dabei nicht die wichtigste. Es geht um die prinzipielle Frage nach Bildung durch das Erlernen von Sprachen. Die filigrane Beherrschung des Deutschen als unserer Muttersprache kann gerade durch das Erlernen von drei, so man will bei uns mit Chinesisch oder Italienisch als Ersatz für Latein sogar von vier Fremdsprachen, nur gewinnen. Der Weg zur Beherrschung einer Fremdsprache ist zunächst steinig, das wird niemand ernsthaft bestreiten.  Nur kontinuierliches Arbeiten führt schließlich zu sicherer Beherrschung. Aber gilt dies nicht ebenso für Mathematik und Physik?

Warum bieten wir Latein als 1. Fremdsprache?

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Warum halten wir aber bei der dritten Fremdsprache an Altgriechisch als Alternative zu Französisch fest?

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Die Sprache, die Sprachen sind also der entgrenzende Schlüssel zur Welt, weil sie das zentrale Bindeglied zwischen Mensch und Mitmensch, zwischen dem Menschen und den Dingen bilden. Genau dieser Schlüssel zur Welt ist der Ausgangspunkt der Arbeit an einem sprachlichen Gymnasium! Und warum u. a. auf der Basis zweier alter Sprachen? Weil sie ein perfektes sprachliches System mit großem kulturellen und ideellen Potenzial darstellen. Und weil sie die Grundlage für viele moderne europäische Fremdsprachen und nach wie vor für viele wissenschaftliche Fachsprachen sind. Deshalb dieses Programm so, wie wir es am RMG haben, übrigens gerade auch als ideale Basis zur Aufnahme und zum erfolgreichen Abschluss eines naturwissenschaftlichen Studiums, wie unsere Abiturientinnen und Abiturienten seit Dezennien Jahr für Jahr beweisen. Denn auch bei uns wird auf die Naturwissenschaften größter Wert gelegt, weicht doch die Stundentafel des sprachlichen Gymnasiums im Bereich der Naturwissenschaften nur wenig von der Stundentafel des naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums ab.

Wie gestaltet sich die Fremdsprachenfolge?

Alle Schülerinnen und Schüler beginnen in der 5. Klasse mit Latein als 1. Fremdsprache. In der 6. Jahrgangsstufe folgt als 2. Fremdsprache Englisch. In der 8. Klasse kann dann zwischen Griechisch (humanistischer Zweig) und Französisch (neusprachlicher Zweig) gewählt werden. Zur 10. Klasse besteht schließlich die Möglichkeit, Latein abzuwählen und durch Chinesisch oder Italienisch als neu einsetzende, spät beginnende Fremdsprache zu ersetzen.

Welchen Status hat die Schule?

Wir sind ein staatlich anerkanntes Gymnasium, d.h. unsere Schülerinnen und Schüler erhalten hier dieselben Qualifika-tionen wie an den anderen bayerischen Gymnasien in staat-licher Trägerschaft.

Träger der Schule ist das Schulwerk der Diözese Augsburg, Träger des Tagesheims die Erzabtei St. Ottilien.

Schule und Tagesheim unterliegen wie alle Gymnasien der staatlichen Schulaufsicht, in unserem Fall vertreten durch den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West.

Wer ist unser Schulpatron?

Unser Schulpatron ist der Hl. Rhabanus Maurus, Benediktiner, Abt des Klosters in Fulda und Bischof von Mainz, ausgezeichnet als Praeceptor Germaniae, als Lehrmeister Deutschlands, der  um 780 in Mainz geboren wurde und am 4. Februar 856 in Winkel im Rheingau verstarb.

Was bedeutet christliche Ausprägung der Schule für uns?

Die christliche Ausprägung der Schule hat eine lange Tradition. Ursprünglich wurde hier im Seminar, also einem Buben-internat, der Klosternachwuchs ausgebildet. Eine so strenge Klausur gilt nun nicht mehr, denn seit 1973 steht unsere Schule auch für Mädchen offen. Auch das Lernangebot wurde um einen neusprachlichen Zweig erweitert. "Externe" Schüler fahren nach dem Unterricht nach Hause, für die Nachmittagsbetreuung gibt es die Möglichkeit, unsere offene Ganztagsbetreuung im Tagesheim  zu besuchen. Träger dieser offenen Ganztagsbetreuung ist die Erzabtei St. Ottilien, deren Spiritualität die Basis unseres Schullebens bildet. 

Heute unterrichten hier 56 Lehrkräfte an die 700 Schülerinnen und Schüler; etwa die Hälfte davon sind Mädchen. Dadurch, dass die Schülerzahl nicht erhöht wird, bleibt es eine überschaubare Schule, die das Kennenlernen untereinander möglich macht und persönliche Beziehungen wachsen lässt. Die christlichen Wurzeln sind im Schulvertrag verankert. Dieser verlangt von den Schülern Teilnahme am Religionsunterricht und am religiösen Leben der Schule.  Dieses Leben zeigt sich in den vielfältigen Aktivitäten der Schulpastorale.

Wir legen großen Wert darauf, die Talente unserer Schülerinnen und Schüler zu entdecken und zu fördern. Entsprechend vielseitig ist auch das außerschulische Angebot, in das sich die Schüler individuell einbringen können. Ottilianer wird man erst, wenn man mittut!

Unser RMG:

  • benediktinisch-religiös und weltoffen,
  • benediktinisch-ganzheitlich,
  • benediktinisch-bunt wie der Circus St. Ottilien

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Überzeugt?

Informationen zur Aufnahme in unsere Schule finden Sie unter dem Menüpunkt Neuaufnahme. Neben den Aufnahmebedingungen wird dort auch der aktuelle Termin für den alljährigen Informationsabend bekanntgegeben