06. Apr

10. Klasse in Griechenland

Das griechische Festland bietet den Schülern eine eigene Begegnung mit den Orten, die sie im Lehrbuch und bei der bisherigen Beschäftigung mit dem Griechischen kennen gelernt haben. Wenn wir in der Vorstellung unseres Faches stets aus Überzeugung darauf hinweisen, dass im antiken Griechenland die Wurzeln und Vorläufer unseres politischen und gesellschaftlichen Systems liegen, dass in der Beschäftigung mit Werken der griechischen Literatur der geistige Horizont für das eigene Leben geweitet wird, dann kann die persönliche Schau der Orte und des Geistes dieser Orte mit ihrer jeweils ganz eigenen Geschichte dies glänzend unterstützen. 

So kamen die Zehntklassgriechen in Begleitung von Frau Kemmer und Herrn Blaschke an bereits in der Antike bedeutende Orte wie Athen, Delphi, Epidauros, Mykene und Olympia, hier sogar mit spontanen eigenen Wettkämpfen!

 Es wurden aber auch heuer wieder Orte besucht, die erst in jüngerer Zeit für uns an Wichtigkeit gewonnen haben. Aus bayerischer Sicht gehört dazu Nauplia, was an die Zeit des wittelsbachischen Königtums in Griechenland erinnert, aus deutscher Sicht die Orte, die an die Schrecken der Besatzung während des Zweiten Weltkriegs mahnen, wo wir mit Distomo ein besonders gravierendes Beispiel besucht haben. Auch wurde die christliche Religion in Griechenland mit dem Besuch des orthodoxen Klosters Hosios Loukas vermittelt.